Nach "Allerheiligen" schließt am nächsten Tag das Fest „Allerseelen“ an. Dort wird an all jene gedacht, die schon verstorben sind, oder noch im Fegefeuer leiden, bis sie ebenfalls in den Himmel kommen dürfen.
Oft findet vorbereitend darauf bereits am 1. November eine Segnung der Gräber statt.
Der Hubertustag ist ein Gedenktag zu Ehren des Heiligen Hubertus, dem Schutzpatron der Jäger, Hunde, Natur und Umwelt. Sein Attribut ist ein Hirsch mit einem Kruzifix im Geweih. Hubertusmessen finden in jagdlich geschmückten Kirchen statt, begleitet von Jagdhornbläsern.
Der Heilige Leonhard wird als einer der 14 Nothelfer angesehen. Als Schutzpatron der Gefangenen wird der Heilige Leonhard oft mit einer zerbrochenen Kette dargestellt. Diese Kette hat man später auch als Viehkette gedeutet, und so wurde St. Leonhard auch der Heilige für Pferde und Rinder.
Der Martinstag gedenkt dem Heiligen Martin und seiner guten Taten. Bei den Gottesdiensten wird dies als Form von Nächstenliebe thematisiert.
Rund 30 Jahre lang war der Heilige Martin Bischof von Tours, wo sich auch sein Grab befindet. Als erster Heiliger starb er nicht den Märtyrertod, sondern überzeugte mit seinem vorbildlichen Leben.
Der Heilige Martin ist der Landespatron des Burgenlandes.