Mariazell – ein Ort, der für mich und sicher für viele andere Menschen eine besondere Bedeutung hat!
So war ich glücklich, auch heuer am 30. Mai wieder bei der 388. Gelöbniswallfahrt der Pfarre Ertl (Pfarrverband St. Petrus im Mostviertel) im Bus mitpilgern zu dürfen. Eine besondere Einstimmung für den Tag sind die alten Wallfahrts- und Muttergotteslieder, die vier Frauen im Bus singen. Das gemeinsame Rosenkranzgebet führt uns gedanklich in Richtung Mariazell. So kommen uns in Gedanken Menschen nahe, die uns besonders am Herzen liegen, oder wir erinnern uns an die Anliegen, für die wir zu beten versprochen haben. Wir erleben Freude und Dankbarkeit über die herrliche Gegend, durch die wir fahren! In Mariazell stoßen weitere Fuß- und Autopilgerinnen und -pilger zu unserer Gruppe. Singend ziehen wir in die Kirche ein, angeführt von der alten Pilgerfahne aus der Pfarre Ertl.
Wir sind am Ziel!
Wir feiern Gottesdienst am Gnadenaltar!
Welche Gedanken uns bewegen, Sorgen, Bitten, Dankbarkeit – die Muttergottes weiß um ALLES, wir dürfen einfach hinlegen. Wunderbar getragen und begleitet wird unser Feiern wieder von der Frauengruppe des Kirchenchores, verstärkt mit klingendem Orgelspiel. Besonderes Vergelt‘s Gott dafür!
Wie gut tut uns das Mittagessen in der fröhlichen Gemeinschaft!
Mit einer Segensandacht verabschieden wir uns danach bei der Mariazeller Muttergottes. Der Weg führt uns weiter auf den Josefsberg. Der Himmel verfinstert sich immer mehr, Regen bricht los, grad‘ wie wir alle in der Kirche sind. Hier wird uns der heilige Josef nahe gebracht: Josef, vom heiligen Geist geführt..., der mit Maria das Leben teilt..., der mit den Seinen nach Ägypten flieht..., der seinen Sohn im Tempel findet..., der uns Gehorsam lehrt..., erflehe uns deinen Segen! Wird uns bewusst, wie wichtig der heilige Josef für die heilige Familie und für unser Leben ist?!
Weiter geht's nach Annaberg.
Wer denkt da nicht an eine Anna aus seinem Familien- und Freundeskreis? Hier muss ich daran denken, wie viele Menschen in den vergangenen Jahrhunderten schon an diesem Ort gebetet, Trost und Hilfe gefunden haben. Was nehme ich von diesem Tag mit in meinen Alltag? Dankbarkeit für die Gemeinschaft, für das Bewusstsein, dass Gott mich liebt, so wie ich bin, und ich diese Liebe meinen Mitmenschen weitergeben darf. So kann Frieden wachsen!
Danke für das Miteinander.
Danke für das Bewusstsein „Ich bin nicht alleine auf meinem Glaubensweg“.
Danke für den Segen. Danke für die Kraft, die mich im Alltag wieder begleitet!
Danke, Karl, für Deine Vorbereitung und Begleitung des
Tages schon so viele Jahre!
Danke, Rosmarie, Maria, Helga, Marianne und Ferdinand, für Eure Lieder und das Orgelspiel!
Danke, Chiara und Robin, für Euren Dienst am Altar!
Danke für diesen wunderbaren Tag!