Am Vormittag des 24. Dezember fand um 10 Uhr die Weihnachtsandacht für Kleinkinder statt. Viele Familien und zahlreiche Kinder kamen zusammen, um sich gemeinsam auf das Weihnachtsfest vorzubereiten.
Die Andacht wurde von den WurliWuzerl gestaltet und von Barbara Bürbaumer und Katharina Ritt geleitet. In einer fröhlichen und kindgerechten Atmosphäre erlebten die Kinder eine schöne Einstimmung auf Weihnachten, geprägt von viel Vorfreude und Begeisterung.
Die Kindermette ist eine besondere Messe zur Geburt Jesus, die speziell für Kinder gestaltet wird und die Weihnachtsgeschichte auf kindgerechte Weise erzählt. Auch heuer wurde vom Familienliturgiekreis mit einem Krippenspiel die Geburt Jesu erzählt. Die musikalische Gestaltung von Fam. Röcklinger und 5 Bläser vom Musikverein, schafften mit Weihnachtsliedern eine festliche Atmosphäre und lud die Kinder und Eltern ein, mitzusingen und zu feiern.
Nach der Kindermette durfte der Familienliturgiekreis unseren Kaplan Paulmiki für sein Grundschulprojekt in seiner Heimat Umuanunu-Nsu, Nigeria 300 € spenden. Die Summe entstand vom Guglhupfverkauf am Elisabethsonntag und wurde noch aufgerundet. Kaplan Paulmiki wird im Jänner nach Hause fliegen und uns über das Projekt weiter informieren.
Die Christmette stellt immer einen Höhepunkt im Kirchenjahr dar – heuer gestaltete Pfarrmoderator Alexander Fischer den nächtlichen Gottesdienst allerdings besonders stimmungsvoll: Bis auf einige gedimmte Deckenlampen und die illuminierten Christbäume links und rechts vom Hochaltar war die ganze Kirche ausschließlich mit Kerzen und Teelichtern beleuchtet. Zusammen mit dem frisch gefallenen Schnee draußen wurden „Stille“ und „Nacht“ so deutlich spürbar.
Traditionell sorgte die Landjugend mit besinnlichen Texten und weihnachtlichen Musikstücken ab 22 Uhr für eine feierliche Einstimmung auf die Hl. Messe. Pünktlich um 22.30 Uhr zog Pfarrer Fischer mit den Ministranten durch das Hauptportal in die Kirche ein – in den Händen unser neu erworbenes Christkindl, das er vor Beginn der Liturgie in die Krippe in der Mitte des Hochaltars legte.
Und noch eine weitere Besonderheit unterschied diese Heilige Nacht von allen vorherigen: die Texte der „Deutschen Weihnachtsmesse“, die Pfarrer Fischer eigens für das Hochfest der Geburt des Herrn geschrieben hatte. Zu den bekannten Melodien von „Engel auf den Feldern singen“, „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ und „Zu Bethlehem geboren“ sangen die Gläubigen ein weihnachtliches Gloria, Sanctus und Agnus Dei. Wie immer endete die Christmette gegen Mitternacht mit drei Strophen „Stille Nacht, Heilige Nacht“ – und dank der vielen Messbesucher tönte es tatsächlich laut von fern und nah: Jesus, der Retter, ist da!