Bei bester Stimmung und herbstlichem Wetter zog die Gruppe mit Kaplan Paulmiki Obinne Ebebe los - mit dem Kreuz als sichtbares Zeichen des christlichen Glaubens und verlässlicher „dritter Fuß“ der Wallfahrer.
Entlang des gesamten Weges luden Kapellen immer wieder zum Innehalten, für eine Andacht, zu Gebeten und gemeinsamen Liedern ein. Als erstes bei der Prehofkapelle: Hier trug OSR Erich Greiner mit Bedacht vorbereitete Anregungen zum Nachdenken vor.
Beim GH Leitner gab es - so wie jedes Jahr - für die Wallfahrer aus St. Peter eine Suppe zur Stärkung. Die Anzahl der Wallfahrer hatte sich bis hierher bereits vergrößert.
Feierliches Glockengeläut und ein kurzer Regenschauer begrüßten die Wallfahrer in Ertl. Hier wuchs die Gruppe kräftig an: Zusammen mit den Ertler Pilgern verdoppelte sich die Gemeinschaft. Nach einem Pilgersegen von Kaplan Paulmiki in der Pfarrkirche Ertl ging es gemeinsam weiter nach Maria Neustift – ganz in der Tradition der Wallfahrer, getragen von Andacht und Gebet.
Bei weiteren drei Kapellen zwischen Ertl und Maria Neustift gestalteten die Ertler Jugend (Scharnreitner), die Ertler Senioren (Garstenauer) und Marie-Thérèse Hartig (Binder) liebevoll die Andachten mit Texten und Liedern. Darüber hinaus wurden auf dem gesamten Pilgerweg drei Rosenkränze für die Pfarrgemeinde, den gesamten Pfarrverband und persönliche Anliegen gebetet.
Angekommen in Maria Neustift feierten die Pilger mit vielen weiteren Gläubigen aus dem gesamten Pfarrverband, die mit dem Auto nachgekommen waren, in der fast voll besetzten Wallfahrtskirche einen festlichen Gottesdienst, zelebriert von Kaplan Paulmiki.
Nach dem Gottesdienst fand die Wallfahrt im Gasthaus Schaupp einen gemütlichen und geselligen Ausklang.
Ein herzliches Danke an alle, die diese Wallfahrt so schön gestaltet haben, und an alle, die dabei waren! Danke, dass diese wunderbare jährliche Tradition so lebendig gehalten wird.