Koloman wurde in der Kirche in Stockerau erstmals beigesetzt, worauf zahlreiche Wunder an seinem Grab geschehen sein sollen. Zwei Jahre danach wurde er deshalb in die damalige Residenz der Babenberger nach Melk überführt und dort am 13. Oktober 1014 beigesetzt, dieser Tag ist bis heute sein Festtag.
Die Verehrung des Heiligen Koloman verbreitete sich nicht nur in Österreich, sondern auch in Bayern, in Schwaben und in Irland, wo ihm zahlreiche Kirchen geweiht sind. Insbesondere Verehrung fand er auch im Königreich Ungarn. In Österreich sind mehr als 15 Kolomangnadenstätten.
Koloman war lange der Landespatron von Österreich ob und unter der Enns. Dann wurde er als Landespatron vom heiligen Leopold abgelöst. Er ist aber weiterhin der Patron der Städte Stockerau und Melk, sowie des Stiftes Melk.
