Johannes Paul II. suchte stärker als seine Vorgänger die Öffentlichkeit, scheute die Massenmedien nicht und wurde gelegentlich „Medienpapst“ genannt. Er galt, verglichen mit seinen Vorgängern, als Ausnahmeerscheinung. Seine große Reisetätigkeit (insgesamt 104 Auslandsreisen! ) trug ihm rasch den Spitznamen „eiliger Vater“ ein.
Ein besonderes Anliegen des Papstes war die Ökumene. Er bekräftigte allerdings, dass wegen der unterschiedlichen Auffassungen über die Natur der Eucharistie bzw. des Abendmahls eine Interkommunion zurzeit nicht möglich sei. Eine wirkliche Annäherung der verschiedenen Ausrichtungen des Christentums kam nicht zustande.
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