Der Bartholomäustag markiert das Ende des Sommers („Um Barthlmai is da Summa vorbei“), den Abschluss der Erntezeit und dient als Wetterregel für den kommenden Herbst.
Früher konnten Wirte ihr Schankrecht verlieren, wenn sie am Bartholomäus-Tag noch keinen frischen Most aus Äpfeln und Birnen hatten. Die Trauben wurden ja erst Ende Oktober gelesen. Daraus entstand die Redewendung: "Wissen, wo der Barthel den Most holt" - das bedeutet, dass jemand besonders klug und gewitzt ist.
Vereinzelt wird in manchen Ortschaften ein „Bartholomäus Kirtag“ abgehalten. Bei uns ist das in Weistrach der Fall, zugleich wird hier das Kirchweihfest gefeiert.
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